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Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu

Die Lobby für Kinder und Jugendliche

19. Oktober 2026

Der Kinderschutzbund ist beim Markt der Möglichkeiten dabei – Echt ich oder perfekt inszeniert? – Kinder stärken in einer digitalen Welt

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Welt auf, in der digitale und analoge Erfahrungen ganz selbstverständlich ineinanderfließen. Freundschaften werden gepflegt, Interessen entdeckt, Meinungen ausgetauscht und die eigene Persönlichkeit entwickelt – längst nicht mehr nur auf dem Schulhof oder im Freundeskreis, sondern auch in sozialen Netzwerken. Für uns als Kinderschutzbund stellt sich deshalb vor allem eine Frage: Wie können wir junge Menschen in dieser Lebenswelt gut begleiten, stärken und schützen?

Eine wertvolle Gelegenheit, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen, bot die Veranstaltung „Echt ich oder perfekt inszeniert?“ am 19. Oktober 2026 im Kulturboden Lindenberg. Sie fand im Rahmen der „Tage der seelischen Gesundheit“ statt und wurde in Zusammenarbeit der GesundheitsregionPlus, des Arbeitskreises Medienkompetenz und der Fachstelle Medienpädagogik des Kreisjugendrings Lindau organisiert.

Auch der Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu war beim begleitenden „Markt der Möglichkeiten“ mit seinen Angeboten vertreten.

Die digitale Welt gehört zum Aufwachsen dazu

Patrick Stämmer, Jugendsozialarbeiter aus Regensburg, nahm die Teilnehmenden in seinem Vortrag mit in die Lebenswelt junger Menschen. Dabei ging es nicht nur um die Risiken sozialer Medien, sondern auch darum, welche Bedeutung sie für Kinder und Jugendliche haben.

Denn hinter der Nutzung von Instagram, TikTok und anderen Plattformen stehen häufig ganz menschliche Bedürfnisse: dazugehören, gesehen werden, sich ausprobieren, Anerkennung erfahren und Menschen finden, die ähnliche Interessen oder Erfahrungen teilen.

Gerade in einer Zeit, in der junge Menschen mit vielen Unsicherheiten und gesellschaftlichen Herausforderungen aufwachsen, können digitale Gemeinschaften auch Halt und Zugehörigkeit vermitteln.

Natürlich gibt es auch die andere Seite. Wenn scheinbar perfekte Körper, makellose Lebensläufe und inszenierte Glücksmomente den Alltag in sozialen Medien bestimmen, kann schnell der Eindruck entstehen, selbst nicht gut genug zu sein. Besonders während der Identitätsentwicklung können solche Vergleiche verunsichern und das Selbstwertgefühl belasten.

Doch die Antwort darauf kann nicht allein darin bestehen, Kindern und Jugendlichen ihre digitalen Räume wegzunehmen. Vielmehr braucht es Erwachsene, die verstehen möchten, was junge Menschen dort erleben, was sie begeistert und was ihnen möglicherweise Sorgen bereitet.

Unterschiedliche Blickwinkel, ein gemeinsames Anliegen

Durch den Abend führte Stefan Fürhaupter, Jugendsozialarbeiter aus Lindau. In der anschließenden Podiumsdiskussion brachten unter anderem Influencer Moritz Taylor, Christina Mack von der Kinder- und Jugendberatungsstelle Lindau sowie Nasrim Akratz ihre Erfahrungen und Sichtweisen ein.

Die unterschiedlichen Perspektiven machten deutlich, dass es beim Thema soziale Medien keine einfachen Antworten gibt.

Wie viel Schutz ist notwendig? Wo brauchen junge Menschen Freiräume? Und wie gelingt es, Orientierung zu geben, ohne ihre Bedürfnisse und Erfahrungen aus dem Blick zu verlieren?

Für uns als Kinderschutzbund sind diese Fragen eng mit den Kinderrechten verbunden. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Schutz und eine gesunde Entwicklung. Gleichzeitig haben sie ein Recht auf Information, Beteiligung und darauf, ihre Persönlichkeit zu entfalten.

Beides gehört zusammen und muss auch in der digitalen Welt berücksichtigt werden.

Beziehung ist und bleibt unser wichtigster Schlüssel

Eine Botschaft des Abends hat uns besonders angesprochen: Nicht Kontrolle, sondern Beziehung ist die wichtigste Grundlage, um Kinder und Jugendliche gut begleiten zu können.

Wir Erwachsenen müssen nicht jede neue App verstehen und nicht jeden digitalen Trend mitmachen. Aber wir sollten neugierig bleiben auf das, was unsere Kinder beschäftigt.

Was macht ihnen Freude? Wem folgen sie? Was finden sie spannend? Und welche Erlebnisse verunsichern oder verletzen sie vielleicht?

Wer solche Fragen stellt, ohne sofort zu bewerten, schafft Möglichkeiten für Gespräche.

Gerade dann, wenn Kinder und Jugendliche sich zurückziehen, Grenzen austesten oder Konflikte entstehen, braucht es Erwachsene, die den Kontakt nicht abbrechen lassen. Die bereit sind, zuzuhören, Beziehungen wieder zu stärken und auch bei unterschiedlichen Meinungen zugewandt zu bleiben.

Das bedeutet keineswegs, auf Regeln oder Grenzen zu verzichten. Im Gegenteil: Kinder brauchen Orientierung und Erwachsene, die Verantwortung übernehmen. Doch Regeln werden leichter angenommen, wenn dahinter eine vertrauensvolle Beziehung steht.

Kinder müssen nicht immer unserer Meinung sein. Aber sie sollten immer wissen, dass sie mit ihren Fragen, Sorgen und Fehlern zu uns kommen können.

Räume schaffen, in denen Kinder einfach sie selbst sein dürfen

Besonders zuversichtlich stimmte uns auch der Blick auf die Möglichkeiten jenseits der Bildschirme.

Freundschaften, Vereine, gemeinsames Spielen, kreative Angebote, Naturerlebnisse oder das Engagement für Umwelt und Gesellschaft sind wertvolle Erfahrungsräume. Hier können Kinder und Jugendliche erleben, dass sie etwas bewirken können, dass ihre Meinung zählt und dass sie dazugehören – ganz ohne Likes und Followerzahlen.

Für uns geht es deshalb nicht um ein Gegeneinander von digitaler und analoger Welt. Es geht darum, jungen Menschen vielfältige Möglichkeiten zu eröffnen, sich selbst kennenzulernen, eigene Stärken zu entdecken und echte Beziehungen zu erleben.

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

Wir haben uns sehr gefreut, beim „Markt der Möglichkeiten“ mit unseren Angeboten vertreten zu sein und mit Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung hat uns einmal mehr darin bestärkt, wie wichtig es ist, Eltern und pädagogische Fachkräfte zu informieren, miteinander ins Gespräch zu bringen und Kinder und Jugendliche mit ihren Bedürfnissen ernst zu nehmen.

Als Kinderschutzbund möchten wir dazu beitragen, dass junge Menschen sowohl im Alltag als auch in digitalen Räumen geschützt, beteiligt und gestärkt werden.

Unser herzlicher Dank gilt den Veranstaltern, den Referierenden und allen Beteiligten für die vielfältigen Einblicke, die unterschiedlichen Perspektiven und die wertvollen Denkanstöße.

Vielleicht ist das Wichtigste, was wir unseren Kindern auf ihrem Weg mitgeben können, gar nicht die perfekte Antwort auf jede digitale Herausforderung. Sondern das sichere Gefühl: Ich werde gesehen. Ich werde ernst genommen. Und ich habe Menschen an meiner Seite, die für mich da sind.

Denn genau das brauchen Kinder und Jugendliche, um ihren eigenen Weg zu finden: online wie offline.

Article by ksbli / Allgemein, Kinderrechte, Sonstige Aktivitäten

15. Oktober 2026

Im 3. Schuljahr an der Grundschule – mit roter Nase, offenem Herzen und ganz viel Zeit für Kinder

Maroni, Schulclown, Grundschule

Seit September 2024 gehört ein ganz besonderer Gast zum Schulalltag der Grundschule Lindenberg: Schulclown Maroni. Mit der roten Nase, einer ordentlichen Portion Neugier und manchmal herrlich verrückten Ideen begleitet sie die Kinder inzwischen im dritten Schuljahr. Was zunächst vielleicht ungewöhnlich klingt, ist für viele Kinder längst selbstverständlich geworden: Maroni gehört einfach dazu! Dabei geht es um weit mehr als Lachen und Unterhaltung. Maroni nimmt sich Zeit, hört zu, stellt Fragen und begegnet den Kindern mit einer Offenheit, die im oft durchgetakteten Schulalltag nicht immer selbstverständlich ist.

Manchmal braucht es einfach noch eine Umarmung

Wie wertvoll diese Begegnungen sein können, zeigte sich erst kürzlich auf dem Schulweg. Einem Kind fiel der Abschied vom Papa besonders schwer. Maroni beobachtete die traurigen Augen und eine lange, feste Umarmung. Das berührte sie so sehr, dass sie selbst ganz traurig wurde. Und plötzlich bekam auch Maroni eine dicke Papa-Umarmung! Weil sich das so gut anfühlte, wurden gleich noch weitere Umarmungen verteilt. Danach ging es gemeinsam weiter zur Schule. Maronis Erkenntnis: „Fällt das Loslassen schwer, muss halt noch ’ne Umarmung her!“

Wenn Fehler erlaubt sind und Gefühle Platz haben

Auch im Klassenzimmer sorgt Maroni immer wieder für besondere Momente. Sie versteht nicht alles sofort, bringt Dinge durcheinander und findet manchmal Lösungen, auf die Erwachsene vermutlich nie gekommen wären. Dabei erleben die Kinder: Man darf Fehler machen, Fragen stellen und auch einmal nicht weiterwissen.

Mal sucht Maroni mit Kindern nach verschwundenen Turnschuhen, mal nach der Stille, die sich im Klassenzimmer besonders gut versteckt hat. Und manchmal sucht sie gemeinsam mit einer ersten Klasse nach etwas Schönem am anderen. Was dabei zum Vorschein kommt? Wunderbare Komplimente und Kinder, die einander mit neuen Augen sehen.

Beziehung bleibt, auch wenn die rote Nase fehlt

Dass Schulclownarbeit von echten Beziehungen lebt, zeigte sich besonders im vergangenen Schuljahr. Nach einem Schlittschuhunfall musste Maroni längere Zeit pausieren. Doch auch während ihrer krankheitsbedingten Abwesenheit hielt sie immer wieder Kontakt zu den Kindern. Denn Beziehung endet nicht an der Schultür und auch nicht, wenn die rote Nase einmal zu Hause bleiben muss.

Ein kleines Stück gelebter Kinderschutz

Das Schulclownprojekt des Kinderschutzbundes Lindenberg/Westallgäu macht Kinderrechte im Schulalltag erlebbar. Kinder dürfen mit ihren Gefühlen da sein, werden ernst genommen und erleben, dass ihre Gedanken und Anliegen wichtig sind.

Maroni kann nicht alle Probleme lösen. Muss sie auch gar nicht. Aber sie kann zuhören, mitfühlen und manchmal einfach nur da sein. Und vielleicht ist genau das ihr größtes Kunststück: Mit einer kleinen roten Nase dafür zu sorgen, dass Kinder sich gesehen, gehört und angenommen fühlen. So, wie sie sind❤️

Article by ksbli / Allgemein, Kinderrechte, Schulclown / Gefühle, Grundschule, Kinderrechte, Schulclown

12. Oktober 2026

Stark ohne Machtkämpfe – Neue Autorität in Kita und Familie in der Kita St. Markus Weißensberg (51 TN)

Wie können Erwachsene Kindern Halt und Orientierung geben, ohne in Machtkämpfe zu geraten? Mit dieser Frage beschäftigten sich insgesamt 51 Interessierte beim Elternabend in der Kita St. Markus in Weißensberg.

Im Mittelpunkt des Vortrags des Kinderschutzbundes Lindenberg/Westallgäu stand die Neue Autorität nach Haim Omer. Der Ansatz setzt auf Präsenz, Beziehung, Selbstkontrolle und eine klare, respektvolle Haltung statt auf Druck, Drohungen oder Strafen.

Eine zentrale Botschaft des Abends: Kinder und Erwachsene sind gleichwürdig, tragen aber nicht die gleiche Verantwortung. Erwachsene geben Orientierung, setzen verlässliche Grenzen und bleiben auch in herausfordernden Situationen in Beziehung.

Der Vortrag bot praxisnahe Impulse für den Familien- und Kita-Alltag und regte dazu an, die eigene Haltung und Kommunikation zu reflektieren.

Ein herzliches Dankeschön an die Kita St. Markus für die Einladung und an alle Teilnehmenden für ihr großes Interesse und ihre Offenheit.

Article by ksbli / Allgemein, Fortbildungen / Elternabend, Neue Autorität, Vortrag

11. Oktober 2026

Ein Klopforchester, das Menschen verbindet

Hämmer, Meißel und Schleifpapier als Musikinstrumente? Was zunächst ungewöhnlich klingt, wurde beim Klopforchester des Mobilen Ateliers in Lindenberg zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.

Unter der Leitung von Dirigentin Maxime von Koblinski entstand ein außergewöhnliches Konzert, bei dem nicht musikalische Vorkenntnisse, sondern die Freude am gemeinsamen Gestalten im Mittelpunkt stand.

Auch der Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu war mit Begeisterung dabei und stellte verschiedene „Instrumente“ aus seiner Kinderwerkstatt zur Verfügung. Mit Hämmern, Meißeln, Schleifpapier, Eimer und anderen Werkzeugen wurde geklopft, gehämmert und gemeinsam musiziert. Besonders schön war die Selbstverständlichkeit, mit der sich Kinder und Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung beteiligten. Alle konnten sich mit ihren eigenen Möglichkeiten einbringen und Teil des Orchesters sein. Teilhabe musste hier nicht eigens erklärt oder organisiert werden. Sie entstand ganz selbstverständlich im gemeinsamen Tun.

Wir freuen uns sehr, dass Paula und Anton vom Mobilen Atelier wieder in Lindenberg sind. Mit ihren außergewöhnlichen künstlerischen Ideen, ihrer Offenheit und ihrem Engagement schaffen sie immer wieder Gelegenheiten, bei denen Menschen zusammenkommen, Neues ausprobieren und miteinander kreativ werden.

Ein herzliches Dankeschön an das Künstlerduo Paula Dischinger, Anton Gotzel und Dirigentin Maxime von Koblinski für dieses besondere Erlebnis und die vielen schönen Begegnungen.

Das Klopforchester hat einmal mehr gezeigt: Kunst verbindet. Und manchmal braucht es dafür nicht mehr als ein paar Werkzeuge, eine gute Idee und Menschen, die gemeinsam etwas entstehen lassen.

Article by ksbli / Allgemein, Sonstige Aktivitäten, Verleih Spieleanhänger/-Geräte u.a.

10. Oktober 2026

25 Jahre Kinderbrücke Allgäu, ein Abend voller Herz, Engagement und gelebter Menschlichkeit! 💛

25 Jahre Kindern Brücken bauen, Chancen eröffnen und dort helfen, wo Unterstützung gebraucht wird. Das ist ein wunderbarer Grund zum Feiern!

Der Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu durfte bei der Jubiläumsfeier der Kinderbrücke Allgäu e. V. dabei sein. Unsere 1. Vorsitzende Angela Zander, unsere 2. Vorsitzende Claudia Reich und unsere pädagogische Fachkraft Anja Kronenberg erlebten einen rundum beeindruckenden Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Für Claudia Reich hatte die Feier zudem eine ganz persönliche Bedeutung: Ihr Vater Erwin Reich gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Kinderbrücke Allgäu.

Besonders berührt haben uns die Einblicke in die praktische Arbeit, die bewegenden Berichte aus den Projekten und die wertschätzenden Grußworte. Sie machten einmal mehr deutlich, wie viel entstehen kann, wenn Menschen nicht wegschauen, sondern Verantwortung übernehmen und gemeinsam etwas bewegen.

Auch der Humor kam nicht zu kurz: Kabarettist Wolfgang Krebs sorgte mit einer Videobotschaft in seiner Paraderolle als Edmund Stoiber für heitere Momente. Er unterstützt die Kinderbrücke Allgäu seit Langem mit seinem ehrenamtlichen Engagement und Benefizauftritten.

Ein weiteres Highlight war die Versteigerung, bei der über 8.000 Euro zusammenkamen! Eine großartige Summe, die dazu beiträgt, wertvolle Projekte zu ermöglichen und Kindern im Allgäu mehr Chancengleichheit und Teilhabe zu eröffnen.

Unser besonderer Dank und unsere große Anerkennung gelten der 1. Vorsitzenden Simone Burk-Seitz, der 2. Vorsitzenden Verena Finsterwalder und dem gesamten Komitee der Kinderbrücke Allgäu. Mit wie viel Herzblut, persönlichem Einsatz und Überzeugung hier gearbeitet wird, war an diesem Abend in jedem Moment spürbar.

Wir sind tief beeindruckt von diesem Engagement und von all den Menschen, die seit 25 Jahren dazu beitragen, dass aus guten Ideen konkrete Hilfe wird.

Von Herzen DANKE für die Einladung, für diesen wunderbaren Abend und für 25 Jahre wertvolle Arbeit für Kinder und Familien!

Wir freuen uns auf die weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit und darauf, auch in Zukunft gemeinsam Brücken für Kinder zu bauen. Denn uns verbindet ein Ziel: Dass Kinder gesehen werden, Unterstützung erfahren und die Chance bekommen, gut aufzuwachsen. 💛

Article by ksbli / Allgemein, Sonstige Aktivitäten, Spenden / Jubiläum, Kinderbrücke, Kinderrechte, Spenden

10. Oktober 2026

Jahresausflug der Kindertagespflege mit 16 Teilnehmenden aus dem gesamten Landkreis

VERBUNDENHEIT – FÜRSORGE – VERTRAUEN

Ein Tag voller Inspiration, Gemeinschaft und guter Gespräche. Die Tagespflegepersonen aus dem Landkreis Lindau machten sich auf den Weg in die Rapunzel Welt nach Legau. Der gemeinsame Jahresausflug, organisiert im Rahmen der Kindertagespflege des Kinderschutzbundes Lindenberg/Westallgäu und Kindertagespflege Lindau, bot eine schöne Gelegenheit, abseits des Betreuungsalltags miteinander Zeit zu verbringen.

Den Auftakt bildete eine spannende Führung durch die Rapunzel Welt mit Einblicken in die Geschichte und Philosophie des Unternehmens. Besonders beeindruckend war die Geschichte der Anfänge: In den 1970er-Jahren wurde das erste Müsli noch in einer Badewanne gemischt. Aus dieser ungewöhnlichen Idee entwickelte sich über die Jahrzehnte ein international erfolgreiches Unternehmen.

Dabei ging es nicht nur um Lebensmittel, sondern auch um Werte wie Miteinander, Fairness und Verantwortung. Werte, die ebenso in der Kindertagespflege eine wichtige Rolle spielen. Denn wer Kinder in ihrer Entwicklung begleitet, übernimmt täglich Verantwortung, gestaltet vertrauensvolle Beziehungen und schafft einen Ort, an dem sich Kinder sicher und angenommen fühlen können.

Natürlich kam auch der Genuss nicht zu kurz: Bei einer Verkostung konnten verschiedene Brotaufstriche, Oliven und weitere Köstlichkeiten probiert werden. Nach einem gemütlichen gemeinsamen Mittagessen ging es auf eine kleine Zeitreise durch das hauseigene Museum. Ein Besuch im Rapunzel Laden rundete das Programm ab.

Gemeinschaft, die auch im Alltag trägt

Neben den vielen interessanten Eindrücken stand vor allem das persönliche Miteinander im Mittelpunkt. Es wurde erzählt, gelacht und sich ausgetauscht. Gerade für Tagespflegepersonen, die in ihrem Betreuungsalltag häufig eigenständig arbeiten, sind solche Begegnungen besonders wertvoll. Sie stärken den Zusammenhalt, ermöglichen neue Kontakte und bieten Raum für gegenseitige Anregungen.

Miteinander, füreinander und voneinander lernen, dieser Gedanke begleitete uns durch den gesamten Tag und beschreibt zugleich einen wichtigen Teil unserer Arbeit in der Kindertagespflege.

Wir blicken auf einen rundum gelungenen Ausflug zurück, der nicht nur neue Eindrücke, sondern auch viele schöne gemeinsame Erinnerungen hinterlassen hat. Ein herzliches Dankeschön an alle Tagespflegepersonen, die dabei waren und diesen Tag mit ihrer Offenheit, Herzlichkeit und guten Laune bereichert haben!

Article by ksbli / Allgemein, Fachberatung Kindertagespflege, Großtagespflegen / Fachberatung, Großtagespflege, Kindertagespflege, KTP, Legau, Lindau, Lindenberg

9. Oktober 2026

Herbstfest mit 40 Gästen beim Kinderschutzbund – Zeit für ein großes Danke

Am Freitag, den 9. Oktober, stand beim Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu einmal nicht das Organisieren, Planen und Arbeiten im Mittelpunkt. Beim gemeinsamen Herbstfest im Café Zendler „klein & fein“ ging es vor allem um Begegnung, Austausch und Wertschätzung.

Eingeladen waren unsere haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden aus den unterschiedlichsten Bereichen des Kinderschutzbundes. Da viele von uns im Alltag in ganz verschiedenen Arbeitsfeldern tätig sind und sich teilweise nur selten begegnen, war dieser Nachmittag eine schöne Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich besser kennenzulernen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Unsere Vorsitzende Angela Zander würdigte in herzlichen Worten das vielfältige Engagement, das unseren Kinderschutzbund trägt. Besonders beeindruckend ist dabei unser rund 40-köpfiges Kleiderladenteam, das die gesamte Arbeit im Kleiderladen ehrenamtlich leistet. Ebenso unverzichtbar sind die Mitarbeitenden und Engagierten in der Kindertagespflege, im Familienservice, im Büroteam, im Vorstand sowie in vielen weiteren ehrenamtlichen Bereichen.

Ein besonderer Moment des Nachmittags waren die Ehrungen langjährig engagierter und verbundener Wegbegleiterinnen:

Melanie Spengler und Anja Kronenberg für 10 Jahre Mitarbeit.

Monika Reit-Inche für 20 Jahre Mitgliedschaft.

Angela Zander für 20 Jahre Mitgliedschaft.

Ursula Blümlein-Niedermeier für 40 Jahre Mitglied im Kinderschutzbund und im Kleiderladenteam.

Herzlichen Glückwunsch und vor allem ein großes Dankeschön für diese langjährige Verbundenheit!

Der Nachmittag hat einmal mehr gezeigt: Der Kinderschutzbund besteht nicht nur aus Projekten, Angeboten und Aufgaben. Er lebt von den Menschen, die mitdenken, mitgestalten, Verantwortung übernehmen und sich mit ihrer Zeit, ihren Ideen und ihrem Engagement für Kinder und Familien in unserer Region einsetzen.

Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich.

Danke an alle haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden, die dazu beitragen, dass Kinder und Familien Unterstützung, Begegnung und verlässliche Angebote finden.

Und wie schön, dass an diesem Nachmittag auch einmal Zeit füreinander war.

Herbstfest 2026

Article by ksbli / Allgemein, Sonstige Aktivitäten

7. Oktober 2026

Unsere Spendenelefanten wurden geleert

🐘💛 Kleingeld, das Großes bewirkt – DANKE!

Unsere Spenden-Elefanten und Spendenhäuschen waren wieder fleißig unterwegs. 😊 Sabine Postner und Bärbel Kopp haben sie im Lindenberger Einzelhandel geleert und dabei kamen wunderbare 220,22 Euro für unsere Arbeit zusammen!

Ein herzliches Dankeschön an alle Kundinnen und Kunden, die unsere Elefanten und Häuschen mit kleinen und größeren Spenden gefüttert haben. ❤️ Und natürlich an die Geschäfte, die ihnen schon seit Langem ein Plätzchen geben:

🐘 Raphael Apotheke
🐘 Berg-Apotheke
🐘 Gail Textilwaren
🐘 Bio-Naturkostladen Lang
🐘 Bäckerei Pletsch
🐘 Lotto-Toto
🐘 Matt-Optik

Und ein ganz besonderes Dankeschön an Sabine und Bärbel, die sich zuverlässig um unsere kleinen Spendensammler kümmern. 💛

📣 Wir suchen noch neue Zuhause für unsere Elefanten und Häuschen!

Wer ein Geschäft, eine Praxis, ein Café oder einen anderen passenden Ort hat und einen unserer Spendensammler aufstellen möchte, darf sich sehr gerne bei uns melden. Jeder zusätzliche Standort hilft, unsere Angebote für Kinder und Familien in der Region zu unterstützen.

Manchmal sind es eben ganz viele kleine Münzen, die gemeinsam richtig viel bewegen. 🐘❤️

Article by ksbli / Allgemein, Spenden

30. September 2026

Geburtstagsständchen für unseren Bürgermeister Peter Stahl

60. Geburtstag- Bürgermeister - Peter Stahl

Eine ganz besondere Überraschung gab es zum 60. Geburtstag von Bürgermeister Peter Stahl: Rund 90 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Lindenberg machten sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Schulclown Maroni auf den Weg zum Rathaus, um ihm mit einem Geburtstagsständchen zu gratulieren.

Für uns war es besonders schön, dabei zu sein und mitzuerleben, mit wie viel Freude und Begeisterung die Kinder ihr eigens umgedichtetes Geburtstagslied präsentierten. Denn auch bei einem Bürgermeistergeburtstag dürfen natürlich die Kinder nicht fehlen – und an diesem Vormittag standen sie ganz eindeutig im Mittelpunkt. 😊

Wir wünschen Peter Stahl nochmals alles Gute zum 60. Geburtstag und bedanken uns beim Westallgäuer für die schöne Berichterstattung.

Fotos: Manfred Czichon / Westallgäuer
 

Article by ksbli / Allgemein, Schulclown, Sonstige Aktivitäten

25. September 2026

Spende von Hutfabrik Seeberger für unsere Kinderwerkstatt

Unsere Kinderwerkstatt hat wunderbaren Nachschub bekommen: Die Hutfabrik Seeberger spendete dem Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu jede Menge Hüte, Bänder und Stoffe für unseren Bastelkeller.

Die Freude darüber ist groß, denn besonders das Hütebasteln ist bei Kindern immer wieder beliebt. Es wird geschnitten, geklebt, kombiniert und ausprobiert und aus einem einfachen Hut entsteht mit Fantasie etwas ganz Eigenes. Der nächste Huttag kann also kommen!

Solche Materialspenden sind für unsere Arbeit besonders wertvoll. Sie ermöglichen Kindern, kreativ zu werden, eigene Ideen umzusetzen und dabei zu erleben: Das habe ich selbst gemacht!

Unsere Kinderwerkstatt kann übrigens auch von Familien genutzt werden, zum Beispiel für Kindergeburtstage, kreative Regentage oder ein kleines Ferienprogramm. Viele Bastelmaterialien stehen vor Ort zur Verfügung. Die Nutzung ist kostenfrei, über eine Spende freuen wir uns.

Ein riesengroßes Dankeschön an Beate Fuchs und Karen Jess, die Geschäftsleitungen der Hutfabrik Seeberger, für diese großzügige Unterstützung! 🎩❤️

Wir sind gespannt, welche kleinen und großen Kunstwerke aus den vielen neuen Materialien entstehen werden.

Article by ksbli / Allgemein, Kinderwerkstatt, Spenden

21. September 2026

Gemeinsame Leseaktion zum Weltkindertag – Kinderrechte auf der Lindauer Insel

Kinder haben Rechte – und die gehen uns alle an. Zum Weltkindertag am 20. September wurden die Kinderrechte auf der Lindauer Insel an vier verschiedenen Orten hörbar und erlebbar. Gemeinsam luden die friedens räume Lindau, Amnesty International und der Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu Kinder, Familien und Interessierte zu einer besonderen Leseaktion ein. Gleichzeitig bildete die Veranstaltung den Auftakt zu den Interkulturellen Wochen im Landkreis Lindau. 
An vier Lesestationen wurden unterschiedliche Kinderrechte aufgegriffen und anhand von Geschichten kindgerecht vermittelt. Dabei ging es nicht nur darum, Kindern ihre Rechte zu erklären, sondern auch miteinander ins Gespräch zu kommen und darüber nachzudenken, was diese Rechte für den Alltag von Kindern bedeuten.

Vier Orte – vier wichtige Kinderrechte

An der Grundschule Insel standen das Recht auf Privatsphäre und der Schutz vor Gewalt im Mittelpunkt.

Am Hafen beim Zollamt beschäftigte sich eine weitere Station mit dem Schutz von Kindern im Krieg und auf der Flucht.

Am Stadttheater Lindau ging es um das Recht auf Gesundheit und eine gesunde Umwelt.

Und am Cavazzen drehte sich alles um Beteiligung und Mitbestimmung und damit um die wichtige Botschaft: Kinder haben eine eigene Meinung und das Recht, gehört und bei Angelegenheiten, die sie betreffen, angemessen beteiligt zu werden.

Wenn Kinderrechte nicht nur Thema sind, sondern gelebt werden

Die Lesestation am Cavazzen wurde vom Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu gestaltet. Vorgelesen wurde aus dem Kinderbuch „Maroni und das Geheimnis der Kinderrechte“.

Eine ganz besondere Rolle übernahmen dabei Maya und Emilia, zwei zwölfjährige Schülerinnen der Realschule Lindenberg. Passend zum Thema Beteiligung waren es an diesem Tag ganz bewusst die Jugendlichen, die das Wort bekamen, während Kinder und Erwachsene zuhörten.

Und die beiden hatten einiges zu tun: Rund acht Geschichten lasen Maya und Emilia im Laufe der Aktion. Mit viel Freude, Sicherheit und Engagement lasen sie für immer wieder neue kleine und große Zuhörer*innen und machten ihre Sache großartig.

Unterstützt wurden sie von Mella und natürlich von jemandem, der bei Geschichten über Maroni keinesfalls fehlen durfte: Schulclown Maroni höchstpersönlich war ebenfalls nach Lindau gereist🤡

Und sicher hat sich nicht nur Maroni gefragt: Wo dürfen Kinder eigentlich mitbestimmen? Woran merken Kinder, dass Erwachsene ihnen wirklich zuhören? Und muss man tatsächlich erst 18 Jahre alt sein, bevor man eine gute Idee haben darf? 
Die Kinder hörten aufmerksam zu und freuten sich anschließend über ein Pixi-Buch, einen Luftballon und eine kleine Fahne des Kinderschutzbundes. Und auch die Erwachsenen verdienen an dieser Stelle ein ausdrückliches Lob von Maroni: Viele blieben bei den Lesungen sehr aufmerksam, hörten zu und ließen sich auf die Gedanken rund um die Kinderrechte ein.

Kinder haben eine Stimme

Besonders schön war, dass Kinder und Jugendliche an diesem Weltkindertag nicht nur Zuhörende waren. Schülerinnen und Schüler aus Lindau und Lindenberg wirkten selbst an den Lesungen mit und gestalteten die Aktion aktiv mit.
Damit wurde eine zentrale Botschaft des Tages unmittelbar erlebbar: Kinderrechte sollen nicht nur für Kinder erklärt werden. Kinder und Jugendliche sollen selbst beteiligt werden, ihre Gedanken einbringen und mit ihrer eigenen Stimme sichtbar und hörbar sein.
Der Weltkindertag erinnert jedes Jahr daran, dass Kinder eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten sind. Dazu gehören Schutz und Förderung ebenso wie das Recht, gehört und beteiligt zu werden.
Gemeinsam Kinderrechte sichtbar machen.
Unser herzlicher Dank gilt den friedens räumen Lindau und Amnesty International für die gemeinsame Aktion sowie allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die die vier Lesestationen besucht und mit Leben gefüllt haben.

Ein ganz besonderer Applaus geht an Maya und Emilia für ihren großartigen Einsatz und an Mella für ihre Unterstützung an unserer Station. 👏❤️

Für uns bleibt von diesem Weltkindertag eine wichtige Botschaft:

Kinderrechte gehören nicht nur in Bücher oder auf Plakate. Sie gehören mitten in den Alltag, in Familien, Schulen und unsere Gesellschaft. Damit Kinder ihre Rechte kennen, erleben und darauf vertrauen können, dass ihre Stimme zählt.

Und Maroni? Die hat an diesem Tag ebenfalls etwas Wichtiges festgestellt:

Kinder können wunderbar zuhören. Erwachsene übrigens auch🤡❤️

Article by ksbli / Allgemein, Kinderrechte, Sonstige Aktivitäten

18. September 2026

Spende statt Geschenke – 60. Geburtstag wird zum Geschenk für Kinder

Manchmal sind es die besonderen Ideen, die einen Geburtstag noch ein bisschen schöner machen: Anlässlich eines 60. Geburtstags von Birgitta Funk wurde auf persönliche Geschenke verzichtet. Stattdessen waren die Gäste eingeladen, für den Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu zu spenden.
So wurde aus einem persönlichen Fest gleichzeitig eine Unterstützung für Kinder und Familien in unserer Region.
Wir freuen uns sehr über diese wertschätzende Geste und bedanken uns ganz herzlich beim Geburtstagskind für die wunderbare Idee und natürlich bei allen Gästen, die sich daran beteiligt und unsere Spendenbox gefüllt haben.
Die Spenden kommen unserer Arbeit vor Ort zugute und helfen uns dabei, Angebote für Kinder und Familien zu ermöglichen, Teilhabe zu fördern und dort zu unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird.
Ein herzliches Dankeschön für dieses besondere Geburtstagsgeschenk! 💙

Vielleicht ist „Spende statt Geschenke“ ja auch für andere ein schöner Gedanke für den nächsten runden Geburtstag, ein Jubiläum oder einen anderen besonderen Anlass.

Article by ksbli / Allgemein, Spenden

15. September 2026

Maroni beim Schulstart: Eine Schultüte für die Eltern, bitte!

Mit fünf neuen ersten Klassen begann an der Grundschule Lindenberg am Dienstag für 111 Kinder ein ganz besonderer Tag. Mit Schultüten, Neugier, Aufregung und vermutlich ziemlich viel Kribbeln im Bauch wurden die neuen Schulkinder herzlich willkommen geheißen. Mit dabei war auch Schulclown Maroni vom Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu.
Für einen schönen Auftakt sorgten die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler mit einem Begrüßungslied und vielen kleinen Künstlerinnen und Künstlern im Chor. Auch der Schulleiter wusste einiges über den berühmten „Ernst des Lebens“ zu erzählen. Maroni war zunächst etwas besorgt, aber es gab Entwarnung: Dieser Ernst scheint tatsächlich ziemlich nett zu sein.
Dann wurde es spannend. Die Erstklässlerinnen und Erstklässler gingen mit ihren Klassenlehrerinnen in die Klassenzimmer und erlebten ihre allererste Schulstunde. Die Eltern blieben zurück.
Und genau hier entdeckte Maroni einen bislang offenbar übersehenen Fehler im Einschulungssystem: Warum bekommen eigentlich nur die Kinder eine Schultüte? Schließlich ist der erste Schultag auch für Eltern ein großer Schritt. Eine Elternschultüte mit Mut, Schokolade, Taschentüchern und einer ordentlichen Portion Loslassen wäre aus Maronis Sicht deshalb durchaus angebracht. Taschentücher hatte sie vorsorglich selbst dabei und einige davon wurden tatsächlich gebraucht.
Bei Kaffee und leckerem Kuchen, organisiert vom Elternbeirat, blieb anschließend Zeit für Begegnungen, Gespräche und das eine oder andere Lächeln nach einem kleinen Abschiedstränchen. Vielen Dank an den Elternbeirat für diese schöne Begleitung des ersten Schultages.
Maroni nutzte die Gelegenheit natürlich auch, um schon viele der neuen Schulkinder kennenzulernen. Nur bei den Namen bittet sie noch um etwas Geduld. Fünf neue Klassen sind schließlich selbst für ein geübtes Clowngehirn eine beachtliche Herausforderung.
Wir wünschen allen neuen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen wunderbaren Start, viel Freude am Lernen, gute Freundschaften und viele Momente, in denen sie erleben dürfen: Schule ist ein Ort, an dem ich willkommen bin und dazugehören darf. Und den Eltern wünschen wir Vertrauen, Zuversicht und immer wieder den Mut, ein kleines Stück loszulassen❤️

Article by ksbli / Allgemein

14. September 2026

Fachkräftefortbildung – Kinder im Betreuungsalltag – herausfordernd und ausdrucksstark – 5 TN

Am 14. September 2026 fand für das fünfköpfige Team der Mittagsbetreuung der Grundschule Hergensweiler die vierstündige Fortbildung „Kinder im Betreuungsalltag – herausfordernd und ausdrucksstark“ mit Anja Bader statt.
Der Titel macht bereits deutlich, worum es an diesem Vormittag ging: Verhalten, das Erwachsene im pädagogischen Alltag als herausfordernd erleben, nicht vorschnell zu bewerten, sondern genauer hinzuschauen. Was möchte ein Kind mit seinem Verhalten ausdrücken? Was braucht es gerade? Und welche Möglichkeiten haben pädagogische Fachkräfte, auch in schwierigen Situationen professionell und handlungsfähig zu bleiben?
Eine wichtige Grundlage bildete dabei die Auseinandersetzung mit den menschlichen Grundbedürfnissen und der Frage, welche Ursachen hinter herausfordernden Situationen stehen können. Ebenso im Mittelpunkt stand die eigene pädagogische Grundhaltung, denn sie beeinflusst wesentlich, wie wir Verhalten wahrnehmen, interpretieren und darauf reagieren.
Praxisnah beschäftigte sich das Team außerdem mit dem Kreislauf professionellen Handelns, mit konkreter Handlungsplanung und verschiedenen Möglichkeiten des Perspektivwechsels. Dabei wurde auch der ressourcenorientierte Blick gestärkt: Nicht nur Schwierigkeiten und Grenzen wahrzunehmen, sondern Fähigkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten und bereits vorhandene Ressourcen bei Kindern und im Team sichtbar zu machen.
Neben fachlichen Impulsen bot die Fortbildung viel Raum für Austausch, Reflexion und die Übertragung auf konkrete Situationen aus dem Betreuungsalltag.
Nach vier intensiven Stunden kann das Team mit neuen Sichtweisen, konkreten Handlungsideen und gestärkt in das neue Schuljahr starten.
Besonders gefreut haben wir uns über die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmerinnen. Vielen Dank an das Team der Mittagsbetreuung der Grundschule Hergensweiler für die Offenheit, das engagierte Mitdenken und den wertvollen gemeinsamen Austausch.

Article by ksbli / Allgemein, Fortbildungen

29. August 2026

Spiel, Spaß und Kinderschminken beim 24. Käse- und Gurmetfest in Lindenberg

🧀🦁 Löwen, Tiger und Einhörner auf dem Käsefest? Na klar! 🌈 Auch in diesem Jahr waren wir vom Kinderschutzbund wieder beim Käse- und Gourmetfest in Lindenberg dabei und diesmal zum ersten Mal mit unserer kleinen Spielestraße in der Weinstraße❤️ Ein bisschen abseits vom großen Trubel hatten die Kinder hier Platz zum Spielen, Toben, Ausprobieren und einfach Kindsein. Unser Spieleanhänger war ordentlich im Einsatz und auch beim Kinderschminken war wieder jede Menge los🎨 Und so liefen zwischen all dem Käse und den vielen anderen Köstlichkeiten plötzlich Löwen, Katzen, Tiger, Spidermans, Einhörner und Schmetterlinge durch Lindenberg🦁🐯🦄🦋 Und das Schönste daran waren natürlich die strahlenden Augen darunter❤️

Nachdem der gestrige Festtag aufgrund der Unwetterwarnung leider ausfallen musste, wurden wir heute mit Sonnenschein und ganz vielen Besucherinnen und Besuchern belohnt☀️

Nachdem der gestrige Festtag aufgrund der Unwetterwarnung leider ausfallen musste, wurden wir heute mit Sonnenschein und ganz vielen Besucherinnen und Besuchern belohnt☀️

Wir haben uns sehr gefreut, wieder so vielen Kindern und Familien eine Freude machen zu dürfen und bedanken uns bei allen, die den Weg zu uns in die Weinstraße gefunden haben.

Und natürlich ein großes Dankeschön an unsere Helfer*innen: Elin, Felix, Donika, Nadine, Moni, Silvia und Anja die mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz solche Angebote überhaupt erst möglich machen❤️

Unser Fazit nach der Premiere in der Weinstraße: Hier lässt es sich wunderbar spielen! 🌈😃

Article by ksbli / Allgemein, Sonstige Aktivitäten, Verleih Spieleanhänger/-Geräte u.a. / Ehrenamt, Käsefest, Spieleanhänger

10. August 2026

470 Bücher wurden gespendet – 470-mal Lesefreude zum Mitnehmen.

📚❤️ Manchmal startet man einen Spendenaufruf und hofft einfach, dass ein paar Menschen mitmachen. Und dann passiert das:

470 Kinder- und Jugendbücher wurden uns gespendet! 🥹📚

Bücher aus Lindenberg und der Umgebung, liebevoll vorbeigebracht von Menschen, die unsere Idee unterstützen wollten. Und dann erreichte uns sogar ein Paket aus München mit weiteren 20 Büchern! Wir sind wirklich überwältigt davon, wie hilfsbereit Menschen sind und wie viel Zugewandtheit und Unterstützung wir als Kinderschutzbund immer wieder erfahren dürfen. Danke an jeden einzelnen Menschen, der ein Buch weitergegeben und damit einem Kind eine Freude gemacht hat❤️

Und jetzt? Jetzt ziehen all diese Bücher erst einmal in die Stadtbücherei Lindenberg ein. Jedes Kind, das bei unserem Ferienspaß dabei war, hat neben seiner Teilnahmebescheinigung einen Büchergutschein erhalten. Mit diesem Gutschein darf es sich aus den gespendeten Büchern sein ganz persönliches Buch aussuchen und mit nach Hause nehmen.

Und nein: Es muss nicht zurückgegeben werden😊
Dieses Buch gehört dann dem Kind📖❤️

Ganz besonders freuen wir uns über einen schönen Effekt: Vielleicht betritt dabei das eine oder andere Kind zum ersten Mal eine Bücherei, schaut sich neugierig um und entdeckt einen Ort, an dem noch unzählige weitere Geschichten warten. Denn Lesen ist so viel mehr als Buchstaben aneinanderzureihen. Lesen erweitert den Wortschatz, fördert Sprache, Konzentration und Vorstellungskraft. Geschichten lassen Kinder andere Perspektiven kennenlernen, regen ihre Fantasie an und können ihnen helfen, die Welt und manchmal auch sich selbst ein kleines bisschen besser zu verstehen.

Und vor allem darf Lesen eines sein: Freude❤️

Vielleicht ist unter unseren 470 Büchern genau das eine, das ein Kind nicht mehr aus der Hand legen möchte. Eines, das zum Lieblingsbuch wird. Eines, das abends noch schnell unter der Bettdecke weitergelesen wird.

470 gespendete Bücher bedeuten für uns deshalb vor allem 470 Möglichkeiten, Kindern eine Tür zu Geschichten und zum Lesen zu öffnen.

Danke an alle, die diese Tür mit uns aufgemacht haben📚🌈

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7. August 2026

32 Ehrenamtliche füllen drei Tage voller Leben: Ferienspaß 2026 begeistert 480 Kinder und deren Familien

Drei Tage spielen, gestalten, lesen, ausprobieren und einfach eine gute Zeit miteinander haben: Vom 4. bis 6. August verwandelte sich der Pausenhof des Gymnasiums Lindenberg wieder in unseren großen Ferienspaßplatz mit insgesamt 480 Besucherkindern und ihren Angehörigen. Und am letzten Tag konnten wir es selbst kaum glauben: 267 Kinder besuchten uns am Donnerstag und sorgten damit für einen neuen Tagesbesucher*innenrekord!

Dabei ist unser Ferienspaß ganz bewusst ein offenes Angebot. Familien können kommen und gehen, wie es für sie und ihre Kinder passt. Es gibt viel zu entdecken, aber nichts muss. Genau das erklärte Visnja an der Anmeldung jeder Familie persönlich und lernte dabei ganz nebenbei vermutlich auch jedes einzelne Kind kennen😁

281 kleine Hasen und Igel finden ein Zuhause

Besonders fleißig wurde an der Holzstation gearbeitet. Daniel brachte  seine selbst gefertigten Holztiere – Hasen und Igel – mit, die von den Kindern geschliffen und anschließend ganz individuell gestaltet wurden. Am Dienstag entstanden 53 kleine Kunstwerke, am Mittwoch 87 und am Donnerstag unglaubliche 141. Damit haben 281 Holzhasen und Holzigel ein neues Zuhause gefunden. Das Arbeiten mit Holz ist dabei weit mehr als Basteln. Die Kinder erleben das Material mit ihren Händen, spüren, wie sich eine raue Oberfläche durch die eigene Arbeit verändert und halten am Ende etwas Selbstgestaltetes in den Händen. Lieber Daniel, herzlichen Dank für diesen besonderen Beitrag!

Auch am Spieleanhänger, beim Schminken und mit Tattoos, beim selbst gebauten Spieleparcours und natürlich auf der großen Hüpfburg des THW am Donnerstag war jede Menge los. Maroni stattete dem Ferienspaß ebenfalls einen Besuch ab und sorgte mit Seifenblasen und jeder Menge Quatsch bei kleinen und großen Gästen für Freude.

Lesen gehört zum Ferienspaß dazu

Neben Bewegung und Kreativität durfte auch das Lesen nicht fehlen. Beim Leseangebot mit Janina konnten die Kinder in die Geschichte der „Raupe Nimmersatt“ eintauchen, zuhören und anschließend gemeinsam spielen.

Und die Geschichten gehen nach dem Ferienspaß sogar weiter: Nach unserem Spendenaufruf wurden uns 470 Kinder und Jugendbücher geschenkt. Einige kamen von weit her, 20 Bücher erreichten uns sogar per Post aus München.

In Kooperation mit der Stadtbücherei Lindenberg bekommen diese Bücher nun ihre neuen Besitzerinnen und Besitzer. Jedes Kind erhielt für seine Teilnahme am Ferienspaß neben einer Teilnahmebescheinigung einen Büchergutschein. Bis zum 14. August 2026 kann dieser in der Stadtbücherei eingelöst werden. Dort darf sich jedes Kind ein Buch aussuchen und für immer mit nach Hause nehmen.

Über diese Zusammenarbeit freuen wir uns ganz besonders. Denn so bekommen Kinder nicht nur ein eigenes Buch, sondern lernen vielleicht zum ersten Mal die Stadtbücherei und damit einen Ort voller weiterer Geschichten kennen. Lesen fördert Sprache, Konzentration und Fantasie, eröffnet neue Welten und andere Perspektiven. Vor allem aber möchten wir Kindern vermitteln: Lesen darf Freude machen!

Ein herzliches Dankeschön an das Team der Stadtbücherei für die unkomplizierte und schöne Kooperation und natürlich an alle Menschen, die Bücher für unsere Aktion gespendet haben.

Viele Hände machen Ferienspaß möglich

Hinter drei solchen Tagen steht ein großes Team. Mihrab und Melanie übernahmen die Gesamtleitung. Unsere fünf Bereichsleitungen sorgten dafür, dass an den einzelnen Stationen alles rundlief: Daniel bei der Kreativität mit den Holztieren, Julian mit dem Bau des Spieleparcours, Selin im Schmink- und Tattoozelt, Geli bei der Bewirtung und Nadine am Spieleanhänger.

Unterstützt wurden sie von elf engagierten Schülerhelferinnen und Schülerhelfern sowie 14 weiteren ehrenamtlichen Erwachsenen, die aufbauten, abbauten, begleiteten, erklärten, halfen und auch bei hochsommerlichen Temperaturen für gute Stimmung sorgten.

Unser besonderer Dank gilt auch Julian und seinen Geschwistern. Sie haben den wunderbaren Spieleparcours selbst gebaut und gestaltet. Julian hat ihn anschließend dem Kinderschutzbund überlassen, sodass künftig noch viele Kinder bei unseren Festen und Veranstaltungen damit spielen können.

Und natürlich bedanken wir uns beim THW für die große Hüpfburg, die auch in diesem Jahr wieder zu den absoluten Highlights des letzten Ferienspaßtages gehörte.

Nach drei Tagen bleiben viele Bilder im Kopf: 281 kleine Holztiere, Seifenblasen, eine riesige Hüpfburg, bunt geschminkte Giraffen und Leoparden, Bücher, Spiele und mittendrin unglaublich viele Kinder.

Vor allem aber bleiben Begegnungen.

267 Kinder an nur einem Tag haben uns überwältigt. Noch viel mehr freut uns das Vertrauen der Familien, die zu uns kommen und gemeinsam mit uns Ferienspaß zu dem machen, was er sein soll: ein unkomplizierter Ort für Kinder, Begegnung, Kreativität, Bewegung und ganz viel Freude – auch bei den Erwachsenen😁

Danke an alle, die dabei waren, geholfen, unterstützt und mit uns drei wunderbare Tage verbracht haben❤️

Zahlen Ferienspaß

Unterstützung Ferienspaß 2026 (Stand 23.09.2026):

Allgäuer Holztiere Daniel Köpf Stiefenhofen, Feinbäckerei & Café Zendler Lindenberg, Gemeinde Opfenbach, Gemeinde Hergensweiler, Gymnasium Lindenberg mit Landkreis Lindau, HG Automaten Lindenberg, HOCHLAND SE Heimenkirch, Illwerke vkw Deutschland GmbH Lindenberg, ILG-STIFTUNG Simmerberg, Kinderbrücke Allgäu e. V. Kempten, Kreisjugendring Lindau, Kreis-Wohnbau-GmbH Lindau, Kurt Gretter GmbH + Co. KG Bauunternehmen Scheidegg, Markt Heimenkirch,  Markt Scheidegg, Markt Weiler-Simmerberg, Paula & Anton von „Mobiles Atelier“ Peter Dornier Stiftung Lindau, Polizei Lindenberg, Sparkasse Schwaben-Bodensee Memmingen, Stadt Lindenberg: Bürgermeister Peter Stahl – Bauhof – Stadtbücherei Stadtwerke Lindenberg, THW Lindenberg, V8 Lindenberg, Volksbank Lindenberg, Lokale Presse … und viele ehrenamtliche Helfer*innen Besucher*innen, die unsere Spenden-Elefanten vor Ort „gefüttert“ haben.

Sollten wir jemanden vergessen haben, geben Sie uns bitte Bescheid, dass wir dies korrigieren können.

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4. August 2026

Ein Stück Mobiles Atelier bleibt beim Kinderschutzbund

Zwei Monate lang waren Paula und Anton mit dem Mobilen Atelier in Lindenberg zu Gast. Nun verabschieden sie sich vorerst und haben uns zum Abschied eine ganz besondere Freude gemacht.

Schon kurz nach ihrer Ankunft war beim Parknachtfestival das Kunstprojekt „Ein Hut, ein Stock“, bei uns inzwischen liebevoll „Hutspiel“ genannt, mit dabei. Auch bei der Abschlussveranstaltung des Mobilen Ateliers war es noch einmal Teil der Ausstellung. Nun haben Paula und Anton das Hutspiel dem Kinderschutzbund geschenkt. Darüber freuen wir uns sehr. Künftig darf es bei unseren Aktionen hoffentlich noch viele Kinder und Erwachsene zum Ausprobieren und gemeinsamen Spielen einladen.

Besonders schön fanden wir, wie viele Kinder und Jugendliche in diesen zwei Monaten ihren Weg zum Mobilen Atelier gefunden haben. Grundschulkinder ebenso wie Schülerinnen und Schüler verschiedener weiterführender Schulen kamen mit Kunst und ungewöhnlichen Ideen in Berührung und konnten sich aktiv beteiligen. Jugendliche blieben einfach mal „hängen“, beim gemeinsamen Fußballschauen auf der Leinwand, beim Steineklopfen, Grillen oder bei dem, was sich spontan ergab. So wurde das Mobile Atelier auch zu einem Ort der Begegnung. Einem Ort, an dem Menschen vorbeikommen, bleiben, miteinander ins Gespräch kommen, etwas ausprobieren oder einfach dabei sein konnten.

Wir vom Kinderschutzbund haben uns sehr gefreut, das Mobile Atelier in diesen Wochen in Lindenberg erleben zu dürfen und Paula und Anton immer wieder zu begegnen. Liebe Paula, lieber Anton, vielen Dank für das Hutspiel, für die Begegnungen und besonders dafür, dass ihr so viele Kinder und Jugendliche erreicht und ihnen Raum zum Entdecken und Mitmachen gegeben habt.

Nun bleibt mitdeinem Spiel ein kleines Stück Mobiles Atelier bei uns. Und wir hoffen sehr, dass es nur ein Abschied auf Zeit ist. Auf euer Wiederkommen im Oktober freuen wir uns schon jetzt! ❤️

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25. Juli 2026

Unsere Kinderrechte waren wieder auf Wanderschaft!

🧳🌈Unsere Wanderausstellung zum Thema Kinderrechte durfte wieder weiterziehen. Dieses Mal war sie am bei den Pflegekindern im Landkreis Lindau zu Gast.

Benny Taylor, Erzieher und Leiter der Jugendarbeit der Stadt Lindau, brachte die Kinderrechte-Bilder und unser Kinderrechte-Quiz wieder zurück und bedankte sich auch im Namen von Annika Linder aus dem Fachbereich Jugend und Familie für die Möglichkeit, die Ausstellung zu nutzen.
Mit Bildern, Quizfragen und gemeinsamen Gesprächen konnten die Kinder ihre Rechte kennenlernen, sich informieren und darüber austauschen, was Kinderrechte ganz konkret im Alltag bedeuten❤️

Denn Kinderrechte gelten für alle Kinder. Und damit Kinder ihre Rechte wahrnehmen und sich für sie einsetzen können, müssen sie diese zunächst einmal kennen.
Ein besonderes Dankeschön geht an Benny Taylor. Er hat unserem Kinderrechte-Quiz ganz nebenbei noch ein richtig tolles Upgrade verpasst und die einzelnen Elemente auf Holzplatten angebracht. So ist es nun stabiler, langlebiger und kann noch besser von Ort zu Ort wandern. 😊

Lieber Benny, vielen Dank fürs Mitnehmen, Weitertragen und Mitdenken! ❤️
Wir freuen uns jedes Mal, wenn unsere Ausstellung auf Reisen geht. Denn mit jedem neuen Ort erreichen die Kinderrechte weitere Kinder und Erwachsene.
Und genau dafür ist eine Wanderausstellung schließlich da: Kinderrechte sollen wandern, ankommen und bekannt werden. 🌈

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25. Juli 2026

Zertifikatsübergabe an 21 Frauen beim Qualifizierungskurs Kindertagespflege

Fachberatung Kindertagespflege Qualifizierungskurs

Mit Stolz, Freude und viel Applaus endete der Qualifizierungskurs Kindertagespflege 2025/2026 im Landkreis Lindau. Die teilnehmerinnen schlossen die anspruchsvolle Qualifizierung ab und nahmen bei der Feier ihre Zertifikate entgegen. Im Kurs erwarben sie fachliche und praktische Kenntnisse für die verantwortungsvolle Betreuung und Förderung von Kindern. Bei der Abschlussfeier begrüßten Visnja Witsch vom Kinderschutzbund Lindenberg Westallgäu und Bettina Haidlauf von der Linzgau Kinder und Jugendhilfe die Absolventinnen. Andreas Knöpfle würdigte als Vertreter des Jugendamtes ihr Engagement. „In der Kindertagespflege geht es um Beziehung vor Erziehung“, betonte Visnja Witsch. Die Qualifizierung sei anspruchsvoll und mit großer Verantwortung verbunden. Der Mehrwert für Kinder und Familien sei unbezahlbar. Kindertagespflegepersonen betreuen Kinder in kleinen Gruppen im eigenen Haushalt, in angemieteten Räumen oder gemeinsam in einer Großtagespflege. So ermöglichen sie eine familiäre, individuelle und verlässliche Betreuung. Besonders für Familien mit kleinen Kindern und im ländlichen Raum ist sie ein wichtiges, flexibles Angebot. Ihre fachliche Arbeit wird im Alltag spürbar. Tagespflegepersonen beobachten die Entwicklung jedes Kindes, greifen Interessen auf, gestalten Bildungsangebote, begleiten den Spracherwerb und fördern Selbstständigkeit, soziale Fähigkeiten und emotionale Sicherheit. Feste Rituale geben Orientierung, zugleich reagieren sie flexibel auf Bedürfnisse. Der Austausch mit den Eltern schafft Vertrauen und ermöglicht eine Betreuung, die zur Lebenssituation der Familien passt. Die Qualifizierung eröffnet weitere berufliche Perspektiven. Sie kann Grundlage für eine Weiterbildung zur Assistenzkraft in Kindertageseinrichtungen oder für Tätigkeiten in anderen pädagogischen Bereichen sein. Die Fachberatung Kindertagespflege ist im Landkreis Lindau auf zwei Träger aufgeteilt. Im oberen Landkreis wird sie durch den Kinderschutzbund Lindenberg Westallgäu organisiert, im unteren durch die Linzgau Kinder und Jugendhilfe in Lindau. Am 23. Oktober 2026 beginnt der nächste Qualifizierungskurs. Es sind noch Plätze verfügbar. Angesprochen sind Menschen, die Freude an der Arbeit mit Kindern haben, sich pädagogisch weiterentwickeln oder eine neue berufliche Herausforderung im sozialen Bereich suchen. Großer Dank an Branka Bilgeri, Julia Schlachter, Anja Bader und Bettina Stohr, die mit großem Engagement die Qualifikation planen und begleiten. Weitere Informationen und Anmeldung: Lindau, Bettina Stohr, Telefon: 0152 22537406 Lindenberg/Westallgäu, Anja Bader, Telefon: 0176 46535599
Mehr Infos gibt es hier: Qualifizierungskurs Kindertagespflege

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