Hämmer, Meißel und Schleifpapier als Musikinstrumente? Was zunächst ungewöhnlich klingt, wurde beim Klopforchester des Mobilen Ateliers in Lindenberg zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis.
Unter der Leitung von Dirigentin Maxime von Koblinski entstand ein außergewöhnliches Konzert, bei dem nicht musikalische Vorkenntnisse, sondern die Freude am gemeinsamen Gestalten im Mittelpunkt stand.
Auch der Kinderschutzbund Lindenberg/Westallgäu war mit Begeisterung dabei und stellte verschiedene „Instrumente“ aus seiner Kinderwerkstatt zur Verfügung. Mit Hämmern, Meißeln, Schleifpapier, Eimer und anderen Werkzeugen wurde geklopft, gehämmert und gemeinsam musiziert. Besonders schön war die Selbstverständlichkeit, mit der sich Kinder und Erwachsene, Menschen mit und ohne Behinderung beteiligten. Alle konnten sich mit ihren eigenen Möglichkeiten einbringen und Teil des Orchesters sein. Teilhabe musste hier nicht eigens erklärt oder organisiert werden. Sie entstand ganz selbstverständlich im gemeinsamen Tun.
Wir freuen uns sehr, dass Paula und Anton vom Mobilen Atelier wieder in Lindenberg sind. Mit ihren außergewöhnlichen künstlerischen Ideen, ihrer Offenheit und ihrem Engagement schaffen sie immer wieder Gelegenheiten, bei denen Menschen zusammenkommen, Neues ausprobieren und miteinander kreativ werden.
Ein herzliches Dankeschön an das Künstlerduo Paula Dischinger, Anton Gotzel und Dirigentin Maxime von Koblinski für dieses besondere Erlebnis und die vielen schönen Begegnungen.
Das Klopforchester hat einmal mehr gezeigt: Kunst verbindet. Und manchmal braucht es dafür nicht mehr als ein paar Werkzeuge, eine gute Idee und Menschen, die gemeinsam etwas entstehen lassen.


